Das Filmfestival: "Ausnahmezustand - verrückt nach Leben" fand vom 13.5. bis 20.5. in der Kamera statt

 






Vom 14. bis 20 Mai 2009 veranstaltete der SKM gemeinsam mit dem VPE (Verein für Psychiatrieerfahrene, Bielefeld) das Filmfestival "Ausnahmezustand " in Bielefeld, das seit dem vergangenen Jahr bundesweit durch viele verschiedene Städte tourt und von "Irrsinnig menschlich e.V. aus Leipzig und EYZ-Medien aus Berlin geplant und koordiniert wird.
Finanziell unterstützt wurden wir von der Klinik Gilead IV (die 500 ? für unsere Teilnahme am Festival zur Verfügung stellte) und der Westfälischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie (die Ermäßigungen für Eintrittskarten sponsorte- Bielefeld- PassinhaberInnen kommen zum ermäßtigten Preis ins Kino).
Außerdem waren zahlreiche Personen und Organisationen an dem Bielefelder Programm beteiligt, das Gundula Kayser organisiert und koordiniert. Schwerpunktthemen der Filme des Festivals sind dieses mal junge Menschen, die schwierige Lebenssituationen und Krisen durchleben und Kinder die psychisch kranke Eltern haben.
Wie bereits 2006 werden die Filme eine Woche lang in der Kamera gezeigt. ausserdem fanden tagsüber Veranstaltungen in der Universität statt, die gemeinsam mit dem Gleichstellungsreferat im ASTA der Uni organisiert wurden.
Zur Vorbereitung des Festivals bemühten wir uns, Schulen, den Jugendring, Betroffene und andere ,professionelle, Experten aus verschiedenen Bereichen und Organisationen für die Zusammenarbeit zu gewinnen.
StudentInnen des Oberstufenkollegs erarbeiteten mit dem Psychologen Hans Hermsen, u.a. unter Mitwirkung von Vera Bierwirth, Sibylle Prins und Gundula Kayser, während einer Projektwoche eine Programmzeitung, die an vielen Orten der Stadt verteilt wurde.
Die "junge Grille" drehte in Zusammenarbeit mit dem Jugendringeinen Film über ihre Gruppe.

Mehr Informationen über das Programm und die bundesweite Organisation des Filmfestivals findet man im Internet unter www.ausnahmezustand-filmfest.de


Eine Idee, an deren Verwirklichung JedeR mitmachen konnte, hatten wir für die diesjährige Schirmherrschaft des Festivals. Ursprünglich ist die Schirmherrschaft ja eine eher feudale Erfindung. Wir wollten die Idee nun demokratisieren und gingen davon aus, daß ja praktisch jeder Mensch in seiner Umwelt mehr oder weniger "prominent" ist.
Wir suchten deshalb nach Menschen aller Altersklassen, die bereit waren, sich mit einem Schirm in der Hand fotografieren zu lassen und uns einen Grund sagen, warum sie das Filmfestival unterstützen. Das Foto und die Begründung für die Unterstützung montierten wir dann in den oberen Teil eines Plakats, das im unteren Teil immer gleich gestaltet ist und über das Programm des Festivals informiert. Die fotografierten Menschen bekamen einige Exemplare des Plakats zurück, mit der Bitte, dies an Orten aufzuhängen, wo andere darauf aufmerksam würden.-
Schließlich beteiligten sich 66 Schirmherren und - damen an dieser Aktion